01. Juli 2017 - Rudolf-Steiner-Haus, Hamburg

G 20 - Worum es wirklich geht -
Ökonomische Eroberung der Welt

- Finanzielle Massenvernichtungswaffen -


Übersetzung: www.theblogcat.de

Lasst uns die Welt retten – Trump muss weg!

www.globalresearch.ca/lets-save-the-world-trump-must-go/5603920

von Peter Koenig, 13.08.2017

 

 

 

 

Während der letzten Tage hat der Megalo-Psychopath Donald Trump, der sich auch als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ausgibt und mit einem lockeren Finger auf dem heiß-nuklearen Knopf, mit Drohungen über „Feuer und Zorn“ gegen Nordkorea um sich geworfen, nur weil die aus reinen Selbstverteidigungszwecken ICBMs testeten, weil sie unter einer ständigen Bedrohung durch US Luft- und Seestreitkräfte stehen. Die jüngsten „Fake News“ berichten, dass die Interkontinentalraketen der DPRK in der Lage seien, „miniaturisierte Atombomben“ zu transportieren. – Die meisten Wissenschaftler nennen das falsche Propaganda, aber die kommt dem Reich des Untergangs gerade recht. Glücklicherweise schwindet die Glaubwürdigkeit der presstituierten Massenmedien in raschem Tempo, eigentlich sind sie schon fast tot. Eine zunehmende Anzahl von Leuten wacht auf. Siehe auch:

 

 

 

http://thesaker.is/north-korea-killer-sanctions-imposed-by-the-foremost-institution-of-peace-and-justice-the-un-security-council/ 

 

 

 

Heute morgen hat Präsident Trump nicht nur seine Drohungen von Feuer und Zorn gegen die Regierung in Pyongyang verdoppelt, er hatte auch die Unverfrorenheit, Venezuela mit militärischer Intervention zu drohen – um Leben zu retten. Er, der zusammen mit seinen Vorgängern zig Millionen Menschen rund um die Welt mit illegalen Kriegen und Konflikten getötet hat, will jetzt den Erdöl-reichen Nachbarn Venezuela besetzen; zufälligerweise die nahezu einzige verbliebene Demokratie auf dem amerikanischen Kontinent, und womöglich auf dem Globus.

 

 

 

Präsident Trump hat sich heute geweigert, einen Telefonanruf von Venezuelas Präsident Maduro entgegenzunehmen, der wahrscheinlich erklären wollte, was das venezolanische Volk mit dieser neu gewählten Nationalen Verfassungsversammlung erreichen will. Sie ist der letzte Schritt zu einer wahrhaften Volksdemokratie. Vielleicht rief er in der Hoffnung an, ein kluger Mann würde das verstehen.

 

 

 

Aber er hatte keinen Erfolg. Einer von Trumps Assistenten sagte zu Mr. Maduro, sein Boss würde mit ihm reden wenn er, Präsident Maduro, in Venezuela die Demokratie wieder herstellt. Stell dir vor! – Das von einem Mann, der den größten und unterdrückerischsten Polizeistaat auf dem Globus regiert, der Täuschungen und Fälschungen benutzt, um der westlichen Welt das Gehirn zu waschen dass sie sich in eine Herde Schafe verwandelt, und der Weltdiktator spielt und Menschen auf dem ganzen Planeten abschlachtet, nur weil die ihre Souveränität behalten wollen und nicht bereit sind, sich von dieser lächerlichen und absurden Karikatur eines Imperators unterjochen zu lassen.

 

 

 

Über Venezuela hängt eine neue Gefahr. Eine US-Militärinvasion. Das Land wurde bereits von US/CIA-trainierten, finanzierten und bewaffneten Söldnern überfallen, was regelmäßig zur Störung des Friedens beiträgt, Chaos erzeugt und auf den Straßen von Caracas zu Toten führt – Todesfälle, die die Anglo-Zionistisch kontrollierte Presse der Maduro-Regierung zuschreibt – eine glatte Lüge. Der Westen glaubt es zumeist, denn die Lüge wird rund um den Globus eingehämmert. Der Westen hat nicht mehr alle Tassen im Schrank wenn er Trumps blutbefleckte Casino-Stiefel leckt.

 

 

 

Dieser Irre im Weißen Haus zieht seine Gefolgschaft hinter sich her, vor allem seinen Kriegsminister „Mad Dog“ General James Mattis und seinen Ölmagnaten, den Außenminister Rex Tillerson, zusammen mit einer gewissen Anzahl von Falken im Pentagon und im Kongress. – Aber, folgen sie ihm aus Überzeugung oder aus Furcht? – Furcht kann man nicht ausschließen, denn das bisschen Verstand, das sie noch haben, verrät ihnen, wozu ihr unberechenbarer Ober-Psychopath noch in der Lage sein könnte. Glücklicherweise sind sich einige Generäle im Pentagon und Kongressabgeordnete der echten Gefahr bewusst, Trump die letztendliche Entscheidung für das Auslösen eines nuklearen Erstschlags zu überlassen. Sie distanzieren sich heimlich von ihm und im Kongress läuft eine Initiative, Trumps Macht als Oberbefehlshaber über den Roten Knopf einzuschränken. Werden sie Erfolg haben – bevor es zu spät ist?

 

 

 

Trump muss weg, um die Menschheit und den Planeten zu retten.

 

 

 

Es gibt bereits Gespräche – und es sind ernsthafte Gespräche – dass nach der DPRK der Iran an der Reihe ist. Das mit dem Iran nach jahrelangen Verhandlungen erzielte Nuklearabkommen vom 14. Juli 2015 spielt keine Rolle. Dieser sogenannte Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) zwischen den fünf permanenten Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats – plus Deutschland und EU – wonach alle Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden, damit dieses Land, reich an Rohstoffen, Geschichte und Kultur, ein Land, das seinen Nachbarn nie etwas getan hat, wieder in den Chor der Welt-Gemeinschaft integriert wird.

 

 

 

Trump und sein tollwütiger Krieger „Mad Dog“ behaupten einfach und ohne jede Substanz, dass sich der Iran nicht an das Abkommen halte und daher bestraft werden muss – neue Wirtschaftssanktionen natürlich, die mittlerweile fast unwirksam sind, da der Iran ein striktes Regime aus Widerstandswirtschaft fährt, sich im Großen und Ganzen aus der westlichen Dollar-Vorherrschaft entfernt und sich für ein alternatives Wirtschaftssystem auf die Shanghai Cooperation Organization (SCO) zubewegt. Viel besser als Sanktionen wären, bedenkt man die Gedankengänge des kranken Killer-Duos, ein paar präventive gezielte Nuklearschläge auf die Atomenergieanlagen des Irans.

 

 

 

Das würde sicher dem israelischen Meisterzionisten und engem Freund der Trump-Familie gefallen, Bibi Netanyahu, der momentan in schwere Korruptionsvorwürfe verwickelt ist.

 

Im Englischen gibt es das Sprichwort „the chicken are coming home to roost“ – und es wird sich rächen, eher früher als später, auch im Hinterhof vom Donald.

 

 

 

Gibt es irgendeinen friedlichen, diplomatischen Weg um diesen Größenwahnsinnigen davon abzuhalten, Mutter Erde und das Leben, so wie wir es kennen, zu vernichten?

 

 

 

Wie wäre es mal mit einer wahren Resolution des UNO-Sicherheitsrats, wahr und sachgerecht in dem Sinn, dass sie für die Weltgemeinschaft und die Sicherheit des Planeten beschlossen wird. Um die Arten zu retten, die Umwelt, das Leben wie wir es kennen. Nicht irgendeine gefälschte „Sicherheit“, die nur dazu dient, die Erhabenheit Washingtons zu vergrößern.

 

 

 

Wie wäre es, wenn China und Russland so eine Initiative starten würden und die gesamten Vereinten Nationen dazu aufrufen würden, das Imperium des Schreckens, die Vereinigten Staaten von Amerika bei ihrem stetig zunehmenden Tötungsfeldzug rund um den Globus aufzuhalten, bei ihrem Lenken von Massenmord, Unterdrückung, menschlicher Ausbeutung, der Aussetzung und Verletzung von Menschenrechten und Invasionen, der Verletzung der Souveränität von Völkern und Nationen – eine UNSC-Resolution, die die Welt aufwecken würde und die 192 Mitglieder dazu bringt, dieses eine Imperium der Furcht und Zerstörung aufzuhalten, welches das menschliche Leben und die Lebensgrundlagen gefährdet?

 

 

 

Das sollte möglich sein. – Russland und China haben nichts zu befürchten. Sie sind mehr als gleichberechtigte Mächte zu dem selbsternannten Hegemon. Schnelles Handeln ist gefragt, bevor es zu spät ist. Der Donald hat seinen Finger am Abzug. Ob er blufft oder nicht, das können wir nicht sagen. Zum Spekulieren ist keine Zeit.

 

 

 

Der Völkerbund, heute die Vereinten Nationen, hat nichts zu befürchten – sollte er wieder solidarisch werden. Das Blatt wendet sich. Russland, China und die SCO-Allianz bieten eine neue Perspektive an, ein neues wirtschaftliches Beispiel, eines von Frieden und Gleichheit, anstelle der betrügerischen Dollar-Herrschaft. Das Blatt wendet sich rasch ab von der Versklavung durch fossile Brennstoffe, die von der betrogenen Dollarwirtschaft dominiert und monopolisiert wird. Das Blatt wendet sich zugunsten alternativer Energiequellen. Das Blatt kehrt nach und nach dem falschen, wertlosen Kasinogeld den Rücken, das sich nur auf den scheinheiligen, freimaurerischen Spruch „In God We Trust“ stützt. – Welcher Gott, um Himmels willen? Es ist ihr Gott des Geldes. Ihr Gott des Zinswuchers, ihr Gott der Strangulierung durch Schulden. Das Blatt wendet sich – und es wendet sich rasch.

 

 

 

Völker dieses Planeten, des einzigen den wir haben und kennen, wacht auf. Nehmt den Mut in eure Hände und tretet aus der Matrix der blauen Pille aus. In eine neue Welt, die durch eine gesetzlich standfeste UNO-Resolution geboten wird – eure Resolution, Resolution 101 (Anm.d.Ü.: das Einmaleins der Resolutionen), die einzige zur Freiheit; liebe Völker, 192 Nationen vereint gegen einen grauenhaften und bösartigen Despoten. Es gibt nichts zu verlieren.

 


veröffentlicht auf: www.theblogcat.de

Venezuela – Die verfassungsgebende Versammlung ist beschlossene Sache – aber der Kampf um die Souveränität ist nicht vorbei

von Peter König, 02.08.2017

 

Venezuela hat sich am 30. Juli mit deutlichen, annähernd 8,1 Millionen Stimmen, oder 41% der Wahlberechtigten, für eine verfassungsgebende Nationalversammlung (ANC – Asamblea Nacional Constituyente) entschieden. Die Zahlen wurden vom Präsidenten des Nationalen Wahlrats, Tibisay Lucena, bestätigt. Die Chavistas hatten für die Wahl den Schlachtruf Venceremos! - Che Guevaras bevorzugter Revolutionsruf. Und am Tag danach, am 31. Juli, ertönte das siegreiche Ganamos!, begleitet von Tänzen auf den Straßen.

 

Um den Verleumdungen der presstituierten Massenmedien zu Venezuela zu begegnen, die den rechtmäßig demokratisch gewählten Präsidenten einen Diktator nennen, und die Wahl als nicht rechtmäßig bezeichnen und sagen, das wäre gegen die bestehende venezolanische Verfassung – lasst uns zunächst erklären, was die die Verfassung sagt:

 

Artikel 347 der venezolanischen Verfassung:

 

Die ursprüngliche, verfassungsgebende Gewalt liegt beim venezolanischen Volk. Diese Gewalt kann durch die Einsetzung einer verfassungsgebenden Versammlung ausgeübt werden, um eine neue gesetzgebende Ordnung oder eine neue Verfassung zu schaffen.“

 

Artikel 348 besagt:

 

Die Initiative zur Einsetzung einer nationalen verfassungsgebenden Versammlung kann vom Präsidenten der Republik mit seinen Kabinettsministers kommen; von der Nationalversammlung mit Zweidrittelmehrheit; von den Regionalräten in offener Sitzung mit Zweidrittelmehrheit ihrer Mitglieder; und von 15% der Wähler, die im Bürger- und Wahlregister eingetragen sind.“

 

Artikel 349 besagt:

 

Der Präsident der Republik besitzt nicht die Macht, der neuen Verfassung zu widersprechen. Die bestehenden verfassungsgebenden Organe besitzen nicht das Recht, eine verfassungsgebende Versammlung auf irgendeine Weise zu behindern.“

 

Der Ablauf für die ANC ist kompliziert, aber hoch demokratisch. Am 30. Juli wurden 545 Mitglieder für die Nationale verfassungsgebende Versammlung gewählt, davon zwei Drittel (364) durch eine Wahl auf regionaler oder gebietsmäßiger Basis, und ein Drittel (181) auf Basis bestimmter Berufe oder Aktivitäten, d.h. Studenten, Bauern, Gewerkschaften verschiedener Sparten, Angestellte, Geschäftsleute – und so weiter. Dieser Querschnitt einer Volksvertretung ist die solideste Grundlage einer Demokratie. Siehe auch:

http://www.globalresearch.ca/why-is-venezuela-in-the-white-houses-crosshairs/5594240

 

Die 8,1 Millionen Stimmen, 41% der Wahlberechtigten, sehen auf den ersten Blick nicht wie eine absolute Mehrheit aus, aber sie sind eine legitime Mehrheit wenn man es aus mehreren Perspektiven betrachtet. Die einzigen historischen Daten, die wir gegenwärtig über Venezuela haben, sind die der Verfassung von 1999 (die immer noch gültig ist), die der 1998 gewählte Präsident Hugo Chavez Frias anstieß, nachdem er das Volk befragte, ob sie der Einsetzung einer neuen Verfassung zustimmten. Er erhielt überwältigende 80% Zustimmung.

 

Wenn man davon ausgeht, dass 20-25% der Wahlberechtigten nicht zur Wahl gehen (basierend auf 19 Wahlen, seit die Bolivarische Revolutionsregierung 1998 an die Macht kam), dann haben von 20 Millionen Wahlberechtigten etwa 15 Millionen abgestimmt. Mit 8,1 Millionen Unterstützern für die ANC hat die Wahl vom 30. Juli für eine Nationale verfassungsgebende Versammlung eine deutliche Mehrheit, etwa 54% erreicht.

 

Das Wahlergebnis ist ein deutlicher Sieg, wenn man es mit dem Volksbegehren der Opposition vergleicht, das eine Woche zuvor illegal abgehalten wurde. Die Opposition behauptet, sie hätte 7,2 Millionen Stimmen gegen den ANC bekommen. Nach allen Beobachtern, darunter internationalen, ist das jedoch eine sehr fragliche und wahrscheinlich übertriebene Zahl (bedenkt man die Wahllokale, die landesweit nur einen Bruchteil derer der ANC-Wahl ausmachten). Darüber hinaus können die Ergebnisse nicht überprüft werden, da die Wahlzettel von der Opposition verbrannt wurden, nachdem sie die Öffentlichkeit über das Ergebnis der Abstimmung informiert hatten. Und selbst wenn man davon ausgeht, dass die Zahlen korrekt waren – was höchstwahrscheinlich nicht der Fall war – so kommt man insgesamt bei der Abstimmung der offiziellen ANC-Wahl und dem nicht rechtmäßigen Referendum auf 15,3 Millionen Stimmen, und die 8,1 Millionen ergeben etwa 53%, was eine absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen bedeutet.

 

Zu Analysezwecken sehen wir uns einmal die kuriose Zusammensetzung der Stimmen der Opposition an. In ihrem Referendum mussten die Wähler auf drei Fragen mit Ja oder Nein antworten, jede Frage war von vornherein gegen die ANC. Jede der drei Fragen zählte als eine Stimme, daher gab es für jeden Wähler drei Stimmen. Die selben Menschen durften auch in mehreren Bezirken wählen. Während der Pressekonferenz der Opposition fragte ein Journalist, ob es in Ordnung sei, dass Wähler/innen bis zu 17 Stimmen abgeben konnten. Die Antwort eines der Direktoren lautete Ja, aber das könnte bei der endgültigen Zählung entdeckt werden. Es gab auch Gerüchte über 10-jährige und andere Minderjährige die zur Wahl gingen. Es gibt auch 101.000 Wahlberechtigte im Ausland – aber nach Angaben der Opposition gingen fast 700.000 Venezolaner zur Wahl, die außerhalb Venezuelas leben.

 

Die illegitime – ja, illegitime – Abstimmung der Opposition ist eine reine Farce. Obwohl sie nie überprüft werden kann, da die Wahlzettel verbrannt wurden und nach dem oben Gesagten, muss man von dem verkündeten Ergebnis von 7,2 Millionen Stimmen gegen den ANC mindestens 30-50% abziehen. Und ja, illegitim, da die Verfassung keine Einmischung erlaubt, von Niemandem, wenn der ANC-Prozess einmal begonnen hat.

 

Interessant ist jedoch, dass die Opposition, die in der Nationalversammlung die Mehrheit besitzt, selbst eine verfassungsgebende Nationalversammlung hätte einberufen können. Haben sie nicht. Sie hätten aktiv an Präsident Maduros ANC-Wahl teilnehmen und ihre eigenen Kandidaten präsentieren können, wenn sie sie Grundsätze der Demokratie beachtet würden. Auch das haben sie nicht getan. Es ist klar, sie sind nicht an einem demokratischen Prozess interessiert. Sie sind nicht einmal an einem Dialog interessiert, einem von Maduros Grundsätzen zu einer Konfliktlösung. Sie wollen einem gewaltsamen Regimewechsel – das ist es was ihre Washingtoner Meister wollen und wofür sie bezahlt werden.

 

Die lautstärksten Kritiken der Prozedur kamen von den üblichen Schurken CNN, BBC, Washington Post; NYT, sogar dem Guardian, aber relativ wenig aus der EU und ihren Mitgliedern. Eines der Länder, das am meisten mit ungefragten Kommentaren hervorsticht, ist die „neutrale“ Schweiz. Dort hat das Außenministerium den Präsidenten Maduro aufgefordert, die Wahl zur ANC zu annullieren, aus „Respekt vor der Demokratie“. Man hat ferner durch den Schweizerischen Rundfunk SRG verlauten lassen, dass die Wahlen illegal seien, denn sie seien gegen die Verfassung – was eine glatte Lüge ist. Die schweizerische Exekutive weiß das, aber Washington gefällt das bestimmt.

 

Auch die Trump-Regierung sagte, dass sie die Wahl nicht anerkennen würde und verpasste Venezuela heftigere Sanktionen, darunter das Einfrieren von angeblichem „Vermögen in den USA“. Schon das ist an und für sich eine massive und lächerliche Propagandafälschung. Jedem Trottel muss klar sein, dass Präsident Maduro in den USA kein Vermögen hält. Den erzwungenen Sanktionen Washingtons werden wahrscheinlich auch die europäischen Vasallen folgen.

 

Die rechtslastigen Marionetten-Führer (sic) Lateinamerikas haben natürlich auch sofort nach der Pfeife ihres nördlichen Meisters getanzt. Der erste war Pablo Kuczynski, der Präsident Perus, der sagte, dass seine Regierung das Wahlergebnis nicht anerkennen würde. Aber wen kümmert, was Peru über das souveräne Venezuela denkt? – Seine Arroganz ging so weit, dass er den peruanischen Premierminister aufforderte, ein Komitee einzusetzen, das mögliche Aktionen Perus gegen Venezuela überprüfen sollte. Wenn man den Grad der Korruption in Peru bedenkt – eine der schlimmsten , wenn nicht die schlimmste in Lateinamerika – und wie Kuczynski „gewählt“ wurde, oder besser gesagt von den Meistern in Washington eingesetzt wurde, dann kann man nur ungläubig den Kopf schütteln. Wenn es in Peru ein nicht gekauftes, nicht korruptes, funktionierendes Rechtssystem geben würde, dann würden die letzten fünf Präsidenten wegen Korruption und Verbrechen gegen die Menschheit hinter Gittern sitzen, einschließlich des jetzigen.

 

Natürlich haben auch Kolumbien und Mexiko, die zu den treusten Vasallen des nördlichen Imperiums gehören, Venezuelas ANC-Initiative als illegitim und antidemokratisch bezeichnet, und sie diene nur dem Zweck, dass Maduro zu einem Diktator wird und die Verfassung so hinbiegen kann, dass er auf ewig Präsident bleiben kann. Nichts davon ist natürlich beabsichtigt oder möglich, oder nach der Verfassung überhaupt erlaubt, und die Nationalversammlung ist immer noch da. Nach der Verfassung sind ja weder der Präsident noch die Nationalversammlung, die durch die nationale verfassungsgebende Versammlung (ANC) weder aufgelöst noch ersetzt werden, dazu berechtigt, in den Prozess der ANC zur Erstellung einer neuen Verfassung einzugreifen.

 

Bei einem kürzlichen Besuch des ultrarechten (Tea Party) Chefs der CIA, Mike Pompeo, forderte der Mexiko und Kolumbien auf, sicherzustellen, dass die Situation in Venezuela korrigiert wird. Und lasst uns nicht vergessen, dass Kolumbiens Präsident Santos (der neuste Friedensnobelpreisträger!) bereits vor einigen Monaten Brüssel gebeten hat, NATO-Truppen nach Kolumbien zu schicken. Vielleicht sind sie schon da. Mit einer 2.200 km langen durchlässigen Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela wäre eine Infiltration durch kolumbianische und NATO-Truppen nicht schwierig.

http://www.globalresearch.ca/venezuela-washingtons-latest-defamation-to-bring-nato-to-south-america/5575480

 

Zu den wenigen, aber starken Befürwortern für den ANC und die die Welt dazu auffordern, diesen rechtmäßigen und demokratischen Vorgang zu respektieren, gehören Nicaragua, Bolivien, Ecuador, Kuba, Iran, China und Russland. Andere könnten folgen. Brüssel hat bisher nur gemurmelt. Es bleibt abzuwarten, wie diese Länder, vor allem China und Russland reagieren würden, sollte es zu einem möglichen CIA/US/NATO-Staatsstreich kommen, a la Maidan in Kiew, Ukraine 2014.

 

Warum hat Präsident Maduro gerade jetzt zu einer verfassungsgebenden Versammlung aufgerufen, um die Verfassung zu verändern oder neu zu gestalten? – Die Antwort ist einfach. Diktatoren auf der ganzen Welt, etwa Macron in Frankreich, Mme. May in UK und vielleicht bald Frau Merkel in Deutschland könnten das Kriegsrecht ausrufen, um „rechtmäßig“ die Bürgerrechte außer Kraft zu setzen und ihre grauenhafte Militarisierung und Austerität fortzusetzen, und auch „ausländischen Einfluss selektiv einzuschränken“.

 

Präsident Maduro folgt hingegen ganz genau den demokratischen Prinzipien. Der Zweck einer neuen oder der Realität angepassten Verfassung hat genau mit jener ausländischen Einmischung zu tun, die der venezolanischen Wirtschaft schadet. Das beinhaltet eine von außen orchestrierte Nahrungsmittel- und Medikamentenknappheit; einen von Miami aus manipulierten Schwarzmarkt gegen den offiziellen Wechselkurs, was die örtliche Kaufkraft ruiniert und damit Inflation und ein Schrumpfen der Wirtschaft verursacht; die tödliche Propaganda ausländischer Nachrichtensender; und die Infiltration ausländisch trainierter, bewaffneter und finanzierter gewalttätiger Terrorbanden, um der relativ kleinen, elitären venezolanischen Opposition bei der Organisation von Chaos und Bürgerunruhen zu helfen – wie wir es während der letzten Monate vor der ANC-Wahl gesehen haben. Die vom US-Außenministerium finanzierte NED – National Endowment for Democracy – ist ein Hauptsponsor der gewalttätigen Opposition in Venezuela, so wie auch im Rest der Welt. Die neue oder angepasste Verfassung soll der Regierung erlauben, die Souveränität der Grenzen und der Wirtschaft mit allen möglichen Mitteln zu kontrollieren, um die Kriminellen draußen zu halten und die volle Souveränität wiederherzustellen.

 

Diese bösartigen, vom Ausland unterstützten Gruppen haben in den Monaten vor der ANC-Wahl zu etwa 110 Toten geführt, mit schrecklichsten Terrortaten, inklusive Lynchmord, Verbrennung bei lebendigem Leib, Erschießungen, Plünderung von Geschäften, Angriffe auf Schulen, öffentliche Einrichtungen, Polizeistationen und vieles mehr. Es ist eine endlose Liste an schändlichen Verbrechen der sogenannten Opposition – die nichts anderes ist als ein Werkzeug für den Cheftyrannen in Washington, der nicht nachlassen wird bis er einen „Regimewechsel“ erreicht hat.

 

Die Presstituierten präsentieren kein wahres Bild der Vorgänge. Sie schildern die Gewalt und den Blutzoll so als sei die Regierung verantwortlich. Ja, dank der Sorgfalt der nationalen Polizei und 200.000 Militärkräften, die während der letzten Wochen vor der Wahl im ganzen Land stationiert wurden um die Bevölkerung und die Wähler zu schützen, wurde die Gewalt und die Anzahl der Toten minimiert. Ohne die Stationierung des Militärs wären die gewaltsamen Ausbrüche noch schrecklicher gewesen.

 

Eine neue Marionettenregierung würde Venezuela in die Zeit vor Chavez zurückwerfen – oder wahrscheinlich noch schlimmer – und Venezuelas größte Erdölreserven der Welt den amerikanischen Ölgiganten übergeben. Und die Chavistas und jeder, der in der Vergangenheit und heute der gewalttätigen, undemokratischen, unterdrückerischen und Washington dienenden Elite widersteht, würden der Folter ausgesetzt.

 

Was kommt in Venezuela als nächstes? – Nun, es ist nicht vorbei. Die nationale verfassungsgebende Versammlung ist nur der erste Schritt. Die tollwütige Bulldogge wird nicht loslassen. Sie greift weiter an und verbeißt sich unnachgiebig und gnadenlos in das souverän demokratische und ungehorsame Venezuela. Der fortwährende, von außen initiierte wirtschaftliche und soziale Niedergang, die Vorgänge, die Präsident Maduro zu der ANC-Wahl veranlasst haben, erinnert sehr an den faschistischen, von der CIA angeleierten Militärputsch in Chile am 11. September 1973.

 

Auch der Umsturz in Chile begann mit künstlichen und von außen inszenierten Knappheiten von Nahrungsmitteln und Medikamenten – Menschen wurden für Straßenproteste bezahlt. Der einzige Unterschied ist, dass die chilenische Armee gespalten war und hochrangiges Militär gegen Präsident Allende meuterte. Das scheint in Venezuela nicht der Fall zu sein. Die überwältigende Unterstützung der Menschen für den ANC hat die Solidarität innerhalb der Bolivarischen Republik gefestigt – und der Revolution neue Energie verliehen. Venezuela wird siegen. Venceremos!

 

http://thesaker.is/venezuela-the-national-constituent-assembly-is-in-place-but-the-fight-for-sovereignty-isnt-over/

   

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Peter König ist ein Wirtschafts- und politischer Analyst. Er ist auch ein ehemaliger Mitarbeiter der Weltbank und beschäftigt sich rund um die Welt intensiv mit Umwelt- und Wasserfragen. Er hält Vorträge an Universitäten in den USA, Europa und Südamerika. Er schreibt regelmäßig für Global Research, ICH, RT, Sputnik, PressTV, The 4th Media (china), TeleSur, The Vineyard of the Saker Blog und andere Internetseiten. Er ist Autor von „Implosion – An Economic Thriller about War, Environmental Destruction and Corporate Greed“ – ein Roman, er auf Fakten basiert und 30 Jahren Erfahrung bei der Weltbank rund um den Globus. Er ist ebenso Autor von „The World Order and Revolution – Essays from the Resistance“

 


veröffentlicht auf: www.theblogcat.de

Während Deutschland gegen das Washingtoner Sanktionen-Regime Sturm läuft, plant Frau Merkel da eine Finte?

 

Von Peter König, 30.07.2017

  

Jeder mit gesundem Verstand läuft gegen die jüngsten Sanktionen des US-Kongresses gegen Russland Sturm, Sanktionen – wie immer – wegen nichts, nix, null – da Russland nichts von den Dingen getan hat, für die es von Washington und seinem untertänigen Westen beschuldigt wird, etwa eine Einmischung in die US-Wahl (US-Geheimdienste haben wiederholt gesagt, dass es dafür überhaupt keinen Beweis gibt), eine Einmischung in die Ukraine (Washington/NATO/EU haben den blutigen Umsturz im Februar 2014 angestachelt und bezahlt), oder eine Annexion der Krim (überwältigende 97% der Krim-Bewohner waren für eine Rückkehr zu Russland – das ist ihr gutes Recht gemäß der UN-Charta). Selbst wenn Russland es wollte, es könnte keinen seiner „Fehler“ korrigieren. Die sind alle erfunden.

 

Keine der Anschuldigungen besitzt irgendeine Substanz. Aber die westlichen Presstituierten hämmern sie weiter in die unterbelichteten Hirne ihrer Bevölkerungen. Wir können nur Joseph Goebbels, Hitlers Propagandaminister zitieren: „Lasst mich die Medien kontrollieren und ich verwandele jede Nation in eine Herde Schweine.“ Nun, die westliche, anglozionistische Propagandamaschine hat die westlichen Zivilisationen (sic!) erfolgreich in eine Herde Schweine verwandelt.

 

Sind alle Mitglieder des US-Kongresses wirklich so dumm, dass sie beispielsweise an eine russische Einmischung in die US-Präsidentenwahl glauben? – Oder glauben sie einfach „Wir, die US of A und Meister des Universums, wir tun das andauernd, daher muss es auch Russland tun“?

 

Obwohl Präsident Trump anscheinend den Senat komplett ablehnt – seinen Senat – der dem Repräsentantenhaus gefolgt ist und mit überwältigender Mehrheit für neue „Sanktionen“ stimmte – hat Der Donald das letztlich unterschrieben. War seine Ablehnung nur ein weiterer Schwindel?

 

Frau Merkel läuft anscheinend auch „Sturm“ gegen die neuen Sanktionen – die übrigens Russland nichts antun werden. Russland ist weit davon entfernt, von Wirtschaftssanktionen betroffen zu werden, denn seine Wirtschaft ist zu weiten Teilen vom Westen entkoppelt. Russland und auch China, und die gesamte Shanghai Cooperation Organization (SCO) haben schnell gelernt.

 

Präsident Putin muss wohl, während er angesichts weiterer dummer Sanktionen keine Miene verzieht, über die Ignoranz des Westens kichern, der immer noch glaubt, es sei das Recht des Meisters des Universums, seine „Untertanen“ zu bestrafen wenn sie sich nicht benehmen – auch wenn die Züchtigung auf kompletten Lügen basiert. Dabei bestrafen diese anti-russischen Sanktionen Europa dafür, dass sie blöde Vasallen sind. Sehr amüsant, sie würden beispielsweise europäische Firmen für die Teilnahme an gemeinsamen russisch-europäischen Pipeline-Projekten bestrafen.

 

Also, warum gehen die „Sanktionen“ weiter? – Es ist Propaganda, Dummkopf! – Der Rest der Welt soll glauben, dass Amerika das Größte und Mächtigste ist und die Welt nach seiner Lust und Laune kontrollieren kann. Das ist Washingtons oberstes Mittel um zu überleben – ein Gespinst aus Lügen, verhüllt in massiver Propaganda – genau nach dem Patent Goebbels.

 

Was unser westliches System an den Punkt völliger Gesetzlosigkeit, bar aller Sitten und Moral bringt – ein „Alles ist möglich“-Neoliberalismus, der sich in Neofaschismus verwandelt. Täuscht euch nicht – öffnet eure Augen – falls ihr es nicht bemerkt habt: das ist es, worin wir heute leben. Die Zerstörung alter Zivilisationen; Griechenland, die Wiege heutiger westlicher Kultur, gnadenlos zerstört; Syrien, der Irak und nahezu der gesamte Nahe Osten in Flammen – und niemand sagt ein Wort. Das ist der neue Normalzustand. Die kranke westliche Gesellschaft säuft Bier und schaut Fußball. Eine umfassende, leichtfertige und selbstsüchtige Proletarisierung des Westens.

 

Aber Frau Merkel fällt nicht unter die Kategorie „dumm“ – sie will nur unbedingt gewählt werden. Oder besser gesagt: sie hat vom Tiefen Finsteren Staat den Befehl, am 24. September 2017 wiedergewählt zu werden. Daher muss sie das tun was sie zuhause populär macht, selbst wenn das scheinbar eine Verschlechterung ihrer Beziehungen zu Washington mit sich bringt. Trump ist übrigens auch nur ein Lakai des Tiefen Finsteren Staats und muss deren Ansagen bedienen. Er weiß es, sie weiß es. Ein kleiner vorgeschobener Zwist zwischen den beiden spielt keine Rolle. Es ist nur ein Spiel, um die Bevölkerung weiter in die Verwirrung zu treiben und glauben zu lassen, dass Europa endlich ein souveräner Kontinent werden könnte. Dank der scheinbaren Führungskraft von Frau Merkel, die sich von den Atlantikern abwendet und Verantwortung und Souveränität zurückholt. Nicht zu vergessen natürlich ihre Komplizen, die beiden anderen „M“s – Macron und May – die nach ihrer Pfeife tanzen. Daher wird schon Alles gut werden.

 

Frau Merkel singt mit dem Chor jener, die die „Sanktionen“ verurteilen – und sagt genug ist genug. So ähnlich hat sie sich beim letzten G20-Gipfel in Hamburg geäußert – „wir müssen eigene Verantwortung übernehmen“ – womit sie im Grunde zugibt, dass sie und die anderen EU-Vasallen die Verantwortung in den blutigen Klauen Washingtons belassen haben.

 

Die gesamte Hamburger G20-Konferenz war eine inszenierte Farce, ein Testlauf für Schlimmeres, viel Schlimmeres. Es war ein Trainingsgebiet für Polizei und gekaufte gewalttätige Demonstranten. Es ist Teil der urbanen Kriegsführung – so wie sie etwas stiller in Sachsen-Anhalt vorbereitet wird, wo die Bundeswehr und die NATO eine ganze Geisterstadt errichten, in einem der modernsten militärischen Übungsgebiete in Europa, in dem Militär und Polizei für die Unterdrückung von Volkswiderstand gegen die kommende faschistische Tyrannei und Austerität trainieren.

 

Das sind die Anzeichen dessen, was in der nahen Zukunft kommt. Denn der Tiefe Finstere Staat denkt, er sei nahe an der NWO (Neuen Weltordnung) – Full Spectrum Dominance (Dominanz auf allen Gebieten). Wacht auf, Leute. Es ist nie zu spät – bis sie jede Straße deiner Stadt militarisiert und euch die mageren Überreste eurer Bürgerrechte weggenommen haben. Das Kriegsrecht wird bald in die Verfassungen der EU-Mitgliedsstaaten übernommen werden, den Anfang macht Frankreich. Das ist mit Sicherheit geplant und wird kommen. Die drei „Ms“ (Merkel, Macron und May) arbeiten hart daran dass das kommt. Und wenn das die drei Großen tun, dann glaubt der NWO-Clan daran, dass die anderen EU-Vasallen nachziehen werden. Und so könnte es kommen – denn die kriminelle Propagandamaschine beschießt die westliche Öffentlichkeit mit tödlichen Lügensalven.

 

Frau Merkels „Verantwortung zurückholen“ und ihre Empörung über neue US-Sanktionen gegen Russland sollen sie wieder populär machen – sie wieder wählbar machen – erneut, in weniger als zwei Monaten. Das ist es was das deutsche Volk will, zumindest die überwiegende Mehrheit, ein unabhängiges und souveränes Deutschland und Europa, eines ohne die Diktatur von Brüssel-NATO-Washington.

 

Die Menschen haben die Schnauze voll von der Anti-Russland-Debatte, die Geschäftswelt noch mehr. Sie wollen Frieden und normale Beziehungen zu Russland; normale Beziehungen von Nachbarn, so wie sie für Jahrhunderte existiert haben, bevor das Anglo-Imperium jenseits des Atlantiks aufkam. Wohlgemerkt, das neue Anglo-Imperium besteht aus europäischen Deserteuren – und skrupellosen Kriegern, die sich zwischen zwei großen Ozeanen viel sicherer fühlten, anstatt sich eng an den Konflikt-beladenen alten und despotischen Kontinent zu binden. In der Zwischenzeit ist das neue Imperium durch den Tiefen, Finsteren und unsichtbaren Staat verseucht worden.

 

Zurück zu Frau Merkel. Was wenn ihr Bedauern über die jüngsten Sanktionen nur eine Finte ist, eine Manipulation der öffentlichen Meinung für ihre Wiederwahl? Und wenn sie wiedergewählt ist, wird sie dann Putin wieder den Rücken zukehren und Trump die Hand schütteln? Alles ist möglich. Es ist eine Blaupause für typisch neoliberales Chaos und Verwirrung. Versetze die Menschen in ein Delirium und dann kannst du mit ihnen machen was du willst. Eines ist sicher – die große, fiese Bulldogge wird nicht eher los lassen bis sie ihr Ziel erreicht hat, in diesem Fall das PNAC-Ziel – die Dominanz auf allen Gebieten. Das setzt eine Unterwerfung Russlands und Chinas voraus, einer Allianz aus Stahl.

 

Jedoch könnte die Bulldogge gegen diese Allianz aus Stahl verlieren, weil ihr die Luft ausgeht und die Energie. Diese neue Allianz, auch SCO genannt, die Shanghai Cooperation Organization, bietet neue und echte wirtschaftliche Perspektiven, die Neue Seidenstraße, auch One Belt One Road (OBOR) genannt oder One Belt Initiative (OBI). Präsident Xis OBI nimmt rasant an Fahrt auf und gewinnt Alliierte, an Stärke und Anziehungskraft für all die westlichen Nationen, die schon immer von dem verachtenswerten westlichen Diktat abrücken wollten, sich aber nie trauten.

 

Und ja, man kann es nicht oft genug sagen – Die Zukunft liegt im Osten. Der Westen ertrinkt langsam aber sicher in seiner blutgetränkten Gewalt und Lügenpropaganda. Frau Merkel, es wäre besser Sie würden das zur Kenntnis nehmen.

                                

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Peter König ist Wirtschafts- und politischer Analyst. Er ist auch ein ehemaliger Mitarbeiter der Weltbank und beschäftigt sich rund um die Welt intensiv mit Umwelt- und Wasserfragen. Er hält Vorträge an Universitäten in den USA, Europa und Südamerika. Er schreibt regelmäßig für Global Research, ICH, RT, Sputnik, PressTV, The 4th Media (china), TeleSur, The Vineyard of the Saker Blog und andere Internetseiten. Er ist Autor von „Implosion – An Economic Thriller about War, Environmental Destruction and Corporate Greed“ – ein Roman, er auf Fakten basiert und 30 Jahren Erfahrung bei der Weltbank rund um den Globus. Er ist ebenso Autor von „The World Order and Revolution – Essays from the Resistance“

 

Link zum Originalartikel engl.

 

Peter Koenig,  20. Juli 2017

 

Versklavt durch das westliche Geldsystem?

Deutsch: J. Limberg-Diers

 

 

Elektronisches Geld, die bargeldlose Gesellschaft, ist vielleicht das ultimative und direkteste Mittel der Neuen Weltordnung (NWO), genannt auch „One World Order“ (OWO), mit dem Ziel, uns alle über ihr Finanzsystem zu kontrollieren. Ein Finanzsystem, das die NWO gerne der ganzen Welt auf oktroyieren würde. Inzwischen scheint es auf das westliche Finanzsystem reduziert worden zu sein.

 

 

Warum diese geographische Reduzierung? - Weil der Orient, China, Russland und die anderen Länder der Shanghaier Kooperationsorganisation (SCO) und der Eurasien-Wirtschaftsunion (EEU) sich bereits weitgehend von dem betrügerischen, westlichen dollarbasierten System abgekoppelt haben. Sie haben sich vor der Versklavung gerettet.

 

 

Erinnern wir uns an einen der ältesten und weltbesten kriminellen Agenten gegen die Menschlichkeit - noch am Leben und weiterhin fleißig „austeilend“ - Henry Kissinger: "Wer das Essen kontrolliert, kontrolliert das Volk. Wer die Energie kontrolliert, ganze Kontinente. Und wer das Geld kontrolliert, kontrolliert die Welt." Natürlich, er hat in jeder Hinsicht Recht. Schon vor mehr als 40 Jahren machte er uns diese eindeutige Ansage. Nur,  auch diesen klaren Hinweis – wie viele weitere! – hat keiner ernst genommen. Eine wirksame Gegensteuerung blieb und bleibt aus.

 

 

Viele, wie auch ich, haben über die Befreiung der Welt von der Geldkontrolle der NWO geschrieben. De-Globalisierung wäre ein erster, zwingend notwendiger Schritt, uns alle aus den blutigen Klauen einer in Washington implementierten und vom Dark State kontrollierten NWO zu befreien.

 

 

Kritiker beschwören oft die notwendige Überarbeitung und Reform des vorhandenen Geldsystems. Nein, dieses Währungssystem ist nicht reformierbar. Warum? Die Antwort ist banal: Weil es in Privatbesitz ist und daher faul bis in den Kern. Keiner der privaten Besitzer, wie die Rothschild, Rockefeller Clans u.a., würde eine Dezimierung oder auch nur Gefährdung ihres, auf dem Rücken und mit dem Schweiß der Weltbevölkerung unrechtmäßig erlangten Reichtums zulassen. Für JFK mag der Versuch, die FED unter nationale Kontrolle zu bringen, einer der Gründe gewesen sein, die ihn so jung mit seinem Leben bezahlen ließen.

 

 

Betrachtet man das dollarbasierte Geldsystem im Vergleich mit der Europäischen Union, stellt man fest, dass auch letzteres nicht reformierbar ist. Aus einer Reform kann niemals ein tiefgreifender Neuanfang entstehen. Aber das ist nicht der einzige Grund. Wie wir heute wissen, war das Konstrukt EU nicht Wunsch der Europäer selbst, sondern entstand bereits zu Beginn der Phase II  (WWII  1939 -  1945)  des großen hundertjährigen Krieges aus einer vom "Deep / Dark State" orchestrierten Idee. Das Ziel beider Phasen (WWI  1914-1918 + WW II 1939-1945) war, Europa zu schwächen, um den Boden für eine vollständige Unterwerfung vorzubereiten.

 

 

Man stelle sich einen "Picador" eines spanischen Stierkampfes vor dessen Aufgabe es ist, den Stier zu schwächen, damit Torero und Matador leichtes Spiel haben, den Stier zu unterwerfen und zu töten. Nun, Europa ist in unserem Beispiel der Stier ...

 

 

Aber nicht ganz Europa soll getötet werden. Die gute alte Dame Europa muss noch als Sprungbrett dienen, um von hier aus den Rest der Welt zu unterwerfen. Ihre Aufgabe für den lebenswichtigen Handel erfüllen, der maschinengleich die unlimitierte Produktion von Dollars rechtfertigt und dazu beiträgt, sie überhaupt zu erzeugen.   Europa als Puffer zum Osten, in dem umfangreich militärische Truppen und Waffen im Namen der NATO stationiert werden, um schließlich loslegen zu können zum letzten Schlag auf den Osten, mit Russland als erstes Ziel.

 

 

Genau für diese Aufgabe wurde die europäische (Nicht-)Union geschaffen. Mit ihrem Dreh- und Angelpunkt in Brüssel, dominiert von einer – von niemandem gewählten, also nicht demokratisch legitimierten, Europäischen Kommission (EK), die ihren 28 Mitgliedsstaaten die meisten der ihnen auferlegten Regeln diktiert. Mitgliedstaaten mit - nicht zufällig neoliberalen, in einigen Fällen schon fast  neofaschistischen - Regierungen. Durch Festhalten und sklavisches Befolgen des Brüsseler Diktats haben sich die von ihnen geführten Länder selbst ihrer Souveränität entledigt.

 

 

Verlust der Souveränität ist die Voraussetzung! Ein souveränes Land würde sich nicht den Schrecken eines Polizeistaates und der Militarisierung unterwerfen, wie sie für uns alle mittlerweile klar sichtbar vor der Tür stehen. Der Euro mit der Wall Street (Goldman Sachs - GS) und die Europäische Zentralbank (EZB) sind nur eine logische „Draufgabe“ zur gefälschten EU. Seriöse Wissenschaftler warnen inzwischen vor der fehlenden Nachhaltigkeit von EU und Euro und dass ein früher oder späteres Zusammenbrechen vorprogrammiert sei.

 

 

Sowohl EU als auch Euro sind ein komplexes Konstrukt, weitgehend manipuliert und vorangetragen von den wichtigsten Geheimdiensten des Dunklen Staates, wie CIA, NSA, Mosad, MI6 – in enger Zusammenarbeit mit anderen nationalen Geheimdiensten Europas. Daher ist die Schaffung eines vollständigen politischen und monetären Vasallen, namentlich der Europäischen Union und ihrer Währung, gleichermaßen betrügerisch wie ihre Leitwährung, der US-Dollar.

 

 

Es ist KEIN Zufall, dass das heutige westliche US-Dollar-basierte Geldsystem mit der Federal Reserve (FED) als Zentrum gerade zu Beginn der Phase I des Hundertjährigen Krieges, d.h. dem WWI, geschaffen wurde. Im Jahr 1910 organisierte der Rhode Island Senator Nelson Aldrich, der ein großes „Herz für Banker“ hatte, eine „Jagdreise" für fünf Top Wall Street (WS) Banker:

 

 

Um unerkannt zu bleiben, reisten sie in Verkleidung und mit dem Zug zur vor der Küste Georgias gelegenen Jekyll Island. Dort heckten sie in wenigen Tagen das Konzept der modernen FED aus, als "Mutter" eines künftigen, neuen dollarbasierten Weltwährungssystems. Dieses System reduziert sich mittlerweile auf das westliche Geldsystem.

 

 

Der Federal Reserve Act wurde im Dezember 1913 von Präsident Woodrow Wilson unterzeichnet. Auf seinem Sterbebett gelegen, im Jahre 1924, werden Wilson folgende Worte zugeschrieben: "Ich bin ein unglücklicher Mann. Ich habe mein Land unwissentlich ruiniert. Eine große industrielle Nation wird von ihrem Kreditsystem kontrolliert. Unser Kreditsystem ist zentralisiert. Das Wachstum der Nation und alle unsere Aktivitäten liegen in den Händen einiger Männer. Wir wurden zu einer der am übelsten regierten, eine der am meisten kontrollierten und dominierten Regierungen der zivilisierten Welt. Keine Regierung entsteht mehr durch freie Meinung, keine Regierung mehr durch Überzeugung und Abstimmung der Mehrheit, sondern Regierung entsteht durch Meinung und Zwang einer kleinen Gruppe dominanter Männern. "

 

 

Die FED, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ - auch Zentralbank aller Zentralbanken genannt und Manipulator von Goldpreisen und Devisenbörsen) sowie die damit verbundene Dollar-Maschine sind allesamt in Privatbesitz.

 

 

Ganz oben auf der Besitzpyramide finden sich die Rothschild- und Rockefeller-Clans. Folglich passieren sämtliche internationalen Währungsgeschäfte zwingend immer eine Wallstreet-Bank, sei es in New York oder London.

 

 

Dieser Umstand ist der alleinige Grund, warum die US-Regierung, also Washington und ihre dunklen Hintermänner in der Lage sind, nach Belieben ökonomische und finanzielle "Sanktionen" zur Kontrolle derer, die sich nicht ihrem Diktat beugen, auszusprechen.

 

 

"Sanktionen" in Form von Handelssperren bei einem von Washington mit „Bann“ belegten Land und die Bestrafung eines jeden, der die Sanktionen missachtet, sowie die Beschlagnahmung ausländischer Vermögenswerte eines Landes, gelten vor jedem internationalen Gericht als absolut illegal. Allerdings existiert kein internationales Gericht, das nicht von diesem gefälschten Geldsystem gekauft wurde.

 

 

Gleichermaßen veranlasste genau dieses betrügerische Banken-Währungssystem die letzte künstlich geschaffene Wirtschaftskrise 2007/2008. So gelang es der Wallstreet eine weltweite Globalisierung der Banken zu etablieren, also ein de facto weltweit privatisiertes Bankensystem, unter dem immensen Druck von FED und Wallstreet. Dieses gilt umso mehr, als die Welthandelsorganisation (WTO) vor einigen Jahren für jeden neuen WTO- Mitgliedskandidaten die Deregulierung der Banken zur bindenden Pflicht machte.

 

 

Gibt es ein Entkommen aus diesem Sklavendasein, bevor die Falle endgültig zuschnappt? In der Theorie sieht die Lösung relativ einfach aus. Sie ist allerdings viel komplexer, denn wir sehen uns mit einer durch den "Dunklen/Tiefen Staat" der NWO gesteuerten Politik konfrontiert. Der für NWO synonym gebrauchte Begriff „Eine-Welt-Ordnung“  beschreibt treffender womit wir gezwungen sind, uns auseinanderzusetzen.

 

 

Nationen und Gesellschaften müssen anfangen, außerhalb der Matrix zu denken, wenn sie sich den Klauen derjenigen, die die NWO kontrollieren, entziehen wollen. - "De-Globalisierung und De-Dollarisierung" sind die Schlüsselworte!

 

 

Der erste Schritt wäre, in neuen Paradigmen zu denken und neue Denkmuster zu wagen. Griechenland hätte eine ausgezeichnete Chance gehabt, der ganzen Welt zu zeigen, wie man sich von diesen  Blut saugenden Finanzgeiern befreien kann. Zu zeigen, dass es möglich ist, seine Souveränität wiederzuerlangen. Hélas, Griechenland tat es nicht. Wurde es dem Land nicht erlaubt?  Ein riesiger, dunkler und mörderischer Vorschlaghammer schwebt weiter über dem Land.

 

 

"Lokale Produktion für lokale Märkte mit lokalem Geld und ein lokales, öffentliches Bankwesen zur Förderung der lokalen Wirtschaft", so lautet der Zauberspruch.

 

 

In der Folge wäre der Handel zwischen regionalen Freunden, kulturell ähnlichen Ländern, "ähnlich-denkenden" Völkern und Nationen ein nächster Schritt sowie die Erkenntnis des beidseitig relativen Vorteils dieses Vorgehens. Der Handel würde wieder der ursprünglichen Bedeutung des Wortes gerecht: Als ein  Austausch von Waren unter gleichwertigen Partnern bei dem, im Gegensatz zum aktuellen System, jede der beiden Handelsparteien Gewinner wäre.

 

 

Ein gutes, noch in den Kinderschuhen steckendes, aber viel versprechendes Beispiel, ist ALBA (spanisches Akronym für ‚Bolivarische Allianz für die Menschen in unserem Amerika‘, "alba" bedeutet auch so etwas wie "Dämmerung" auf Spanisch). Diese Allianz wurde von Venezuela und Kuba ins Leben gerufen und umfasst heute etwa 11 lateinamerikanische Länder, darunter Bolivien, Ecuador, Nicaragua und einige kleine karibische Nationen.

 

 

Das Konzept von ALBA könnte in vielen Teilen der Welt repliziert werden. ALBA ist ein modernes Tausch-System unter der Verwendung einer virtuellen Währung, dem „Sucre“. Der Wert der Währung wird aus dem Durchschnitt der Wirtschaftsleistung jedes einzelnen teilnehmenden Landes errechnet – plus den US-Dollar.  Warum der US-Dollar? Der Finanzminister eines der Mitgliedsstaaten erklärte mir, dass die Integration des US-Dollars in den „Sucre“ als fixer (aber damit letztlich unmaßgeblicher) Wert dazu beitrage, einen massiven Boykott des aufkeimenden neuen  Systems durch Washington zu vermeiden. Wir wollen hoffen, dass er Recht behält. ALBA muss mehr Kraft und neue Mitglieder gewinnen.

 

 

Noch vor einem halben Jahrhundert war diese Art von Handel "zwischen Nachbarn" üblich und OK. Er  war sicher gerechter als das heutige WTO-geführte, globalisierte Handelssystem, in dem die "kleinen" – d.h. die Entwicklungsländer - immer zugunsten des dominierenden Westens verlieren. Der in den USA kreierte Ausdruck der "Win-Win-Situation" ist sicherlich für jeden Handel zwischen einem westlichen Industrieland und einem Entwicklungsland, das den Regeln der WTO folgt, richtig.

 

 

Der "win-winner" ist jedoch immer der Westen. Und trotzdem sind die meisten Entwicklungsländer darauf aus, sich dem "Verein" anzuschließen, aus Befürchtung bezüglich ihres Handels isoliert zu werden. Nun, ich bin mir da nicht so sicher. Es gibt durchaus Alternativen à la ALBA. Leider sind viele ihrer "leader" (sic) käuflich.

 

 

Diesem alten System entkommen zu können, scheint der heutigen Generation undenkbar. Sie wissen es nicht besser: Systematische Gehirnwäsche erzeugte die Überzeugung, dass „Globalisierung das Beste“ sei.

 

 

Mit einem GREXIT, lokalen Geld und einem neuen öffentlichen Bankensystem, losgelöst von der Wall Street und der Europäischen Zentralbank, wäre Griechenland, dessen Philosophen der Welt  das Konzept der "Demokratie" bereits vor etwa 2.500 Jahren angeboten haben, bereits auf dem aufsteigenden Ast, würde sich erholen und hätte bald seine Stärke als souveräne, stolze Wirtschaftsmacht wiedererlangt.

 

 

Der Schlüssel ist ein lokales öffentliches Bankwesen. Schauen Sie sich die Bank von North Dakota an, ein staatliches, öffentlich-rechtliches Bankinstitut, das es geschafft hat, North Dakota aus der Krise von 2007/2008 herauszuhalten. Mit Ausnahme von Ellen Brown, Präsidentin des American Public Banking Institute, spricht jedoch kaum jemand über diese Erfolgsgeschichte.

 

 

Warum? - Weil die fatalen Konsequenzen aus dem  FED-Wall-Street dominierten privaten Bankensystem immer offensichtlicher zu Tage treten. Dieses private Banksystem arbeitet NICHT für die Menschen oder für die Wirtschaft eines Landes. Es arbeitet ausschließlich für den eigenen Profit dieses (privaten) Bankensystems und damit für den Reichtum einiger weniger. - Und nicht zuletzt arbeitet es daran, das weltweite Finanzsystem zu beherrschen und damit die Bevölkerung zu versklaven, indem deren finanzielle Ressourcen und Existenzgrundlagen vollständig kontrolliert werden.

 

 

Deutsche Privatbanken haben, wie kürzlich vom deutschen Finanzminister bekannt gegeben, einen Gewinn von 1,34 Milliarden Euro aus dem griechischen Elend gezogen.

 

 

Diese Systemblockade gilt es zu brechen. – Aber wie soll das geschehen? Mit der täglichen Zunahme an Propaganda durch lügen-infizierte Medien, welche die Bevölkerung von Tag zu Tag mehr  indoktrinieren und kontrollieren? – Bedenken Sie, freiwillig werden uns diese Blut triefenden Pranken nicht aus ihrem Geiselgriff entlassen, komme was wolle.  Wir, die Menschen selbst, sind es, die sich durch friedliche, gewaltlose und gut überlegte Handlungen lösen und dem System entziehen müssen.

 

 

Das Konzept der De-Globalisierung erinnert an das Konzept der "Resistance Economy". Wir müssen dieses Konzept der "Resistance Economy" mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln fördern. Indem wir darüber reden und schreiben, indem wir versuchen ein so breites Publikum wie möglich zu erreichen. Indem wir alternative Medien wie RT, Sputnik, TeleSur und andere auffordern, diese Idee zu vertreten und bekannt zu machen.

 

 

Aber das Wichtigste ist starkes und festes, immer und immerwährendes Fokussieren darauf, dass auch eine drastische, grundlegende  Veränderung tatsächlich wirklich möglich ist

 

 

- Licht kann leuchten und wird leuchten, wenn wir, die Menschen, es nur wollen. Es liegt in unserer Hand, die Dunkelheit, die die Welt regiert, hinwegzufegen und Veränderung zu erreichen.

 

 

Was wir brauchen ist Organisation und Solidarität.

 

 

Eine Solidaritätsinitiative kann Berge versetzen, sie kann  das Schiff aus dem Schatten in die Sonne lenken und so das bewährte Spiel des Dunklen/Tiefen Staates des „divide et impera“ („teile und herrsche“)beenden und in Luft auflösen.

 

 

Alles ist möglich. Niemals aufgeben.

 

Und Licht ist Frieden.

 

Link zum engl. Originalartikel:
http://www.4thmedia.org/2017/07/are-we-on-the-verge-of-becoming-western-money-slaves/

 

Peter König ist Ökonom und politischer Analyst. Als ehemaliger Mitarbeiter der Weltbank beschäftigt er sich rund um den Globus  intensiv mit Umwelt- und Wasserfragen. König ist Dozent an Universitäten in den USA, Europa und Südamerika. Er schreibt regelmäßig für Global Research, ICH, RT, Sputnik, PressTV, The 4th Media (china), TeleSur, The Vineyard of the Saker Blog und andere Internetseiten. Als Autor von „Implosion – An Economic Thriller about War, Environmental Destruction and Corporate Greed“ – ein auf Fakten basierter Roman, greift er auf 30 Jahre Erfahrung bei der Weltbank zurück.  „The World Order and Revolution – Essays from the Resistance“ stammen ebenfalls aus seiner Feder.

 


Peter König 14.07.2017

Food - Wars and Pharma - Trailblazing the Way to Human Demise
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veröffentlicht auf: www.theblogcat.de

G20 – Wird der Westen von Psychopathen regiert?

  

Von Peter König, 07.07.2017 via the Saker

 

Welcome to Hell!“ So lautet der Slogan, mit dem G20-Demonstranten die selbsternannten Führer der Welt bei ihrem Gipfel am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg begrüßen, die unter der Schirmherrschaft von Frau Merkel die Schwierigkeiten unseres Planeten diskutieren und wie man sie löst. Dabei wurden die Probleme der Mutter Erde zum größten Teil von denen verursacht, die den Westen repräsentieren. Und jetzt tun sie so als würden sie sie lösen.

 

Wie überaus arrogant – und scheinheilig!

 

Im Verlauf des Gipfels hat die Polizei aggressiv gegen auf die zumeist friedlichen, unbewaffneten Demonstranten eingeschlagen; aber einige von ihnen waren gewalttätig und vermummt, so wie es die alte Tradition verlangt, damit man sie nicht als die Polizei selbst oder als Handlanger der Polizei erkennen konnte. Viele Menschen wurden verletzt, einige landeten im Krankenhaus. Und das Treffen hatte gerade erst begonnen.

 

Im Vorfeld des Gipfels ist Donald der Trump, der Chef-Psychopath, mit seinem Echo „America First - America First“ Amok gelaufen – und hat versucht, seine Entscheidung, dass die USA aus dem Pariser Klimaabkommen ausscheiden, zu rechtfertigen. Mit einem schäbigen Versuch probiert er, Russland unter der Gürtellinie zu treffen und bietet Europa Gasverkäufe an, damit Europa nicht mehr eine „Geisel“ Russlands ist. Das war wieder arrogant. Der Donald scheint keine Ahnung zu haben was er tut, außer zu glauben dass die Welt seine Marionette ist. Die Europäer kaufen ihre Energierohstoffe viel lieber in Russland als in den blutigen und rücksichtslosen Fängen der Vereinigten Staaten von Amerika zu sein – und jenen finsteren Mächten, die hinter Washington die Fäden ziehen.

 

Es bleibt abzuwarten, in welchem Ausmaß der Ober-Psychopath seine europäischen, australischen und kanadischen Vasallen an die Kandare nehmen und nach seiner Pfeife tanzen lassen kann.

 

Vor dem Gipfel gab es zwischen dem seltsamen Paar Donald Trump und Angela Merkel „informelle“ Gespräche. Die drehten sich anscheinend um Nordkorea, Syrien und die Ukraine – alles Länder, in denen die USA Destabilisierung und „Regimewechsel“ vorhaben – jene Art der Einmischung in die Angelegenheiten souveräner Länder, von der Trump während seines Wahlkampfes versprach, dass er das als Präsident aufgeben würde. Die finsteren einäugigen Meister haben das nicht erlaubt. Und er ist nicht Manns genug um für das einzustehen wofür er gewählt wurde. Nun, man muss es so sehen – er könnte seinen Job verlieren, oder Schlimmeres.

 

Niemand hat die G20 gewählt, oder die G7. „G“ steht für Grand oder Groß. So sehen sie sich selbst. Jeder nimmt sie als gegeben hin, diese selbsternannten Größenwahnsinnigen. Niemand scheint ihre Legitimität in Frage zu stellen. Die Menschen protestieren nur gegen das wofür sie stehen. Dass die G20 die offizielle Vertretung, die Vereinten Nationen, an den Rand drängen, das stört keinen. Vielleicht weil die UN selbst zu einer Marionette der unsichtbaren Meister geworden sind, manipuliert von ihren Vollstreckern, den US of A. Und so ist es auch mit jedem internationalem Gerichtshof, der sie ansonsten für ihre über die Jahrhunderte begangenen Verbrechen (und weitere) zur Verantwortung ziehen könnte. Die G7, eingebettet in die G20, sind die aggressiv treibende Kraft für Kriege, Zerstörung, gnadenloses Töten und ewiges Chaos.

 

Die G7 – Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und die USA – alles westliche Nationen (Japan folgt dem westlichen Spielplan), sind auch die Haupterzeuger von Terrorismus. Sie finanzieren, füttern, trainieren und bewaffnen so renommierte islamische Terrorgruppen wie ISIS/IS, AL Qaeda, Al Nusra – und andere, die in ihr momentanes Modell der Kriegsstrategie (sic!) passen.

 

Aber wie sich gerade herausstellt – kaum zu glauben – ist der Hauptpunkt der ziemlich verschwurbelten Hamburger Agenda der Kampf gegen den weltweiten Terrorismus. Wie scheinheilig: Man erschafft ihn, finanziert ihn, und dann bekämpft man ihn. Die Menschen werden angelogen. Wie lange werden sie diese Lüge noch schlucken?

 

Das erinnert mich an den bekannten früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt, der in einem Interview mit der deutschen „Die Zeit“ am 30. August 2007 sagte:

 Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen des Staatsterrorismus.“

  

Die Zeit: „Ist das ihr Ernst? Wen meinen Sie?“

 

Schmidt: „Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich was ich sage.“

 

http://www.zeit.de/2007/36/Interview-Helmut-Schmidt/seite-7

 

Kurz vor seinem Tod wiederholte er diese Worte in einer Talkrunde.

 

Nur westliche, größenwahnsinnige Psychopathen konnten an die „Erschaffung“ einer Allianz denken und sich selbst dazu einladen. Dessen Endziel die Schaffung einer Neuen Weltordnung (NWO) ist, manchmal auch One World Order genannt, Bezug nehmend auf eine unausgesprochene Anglo-Zionistische Einheitsregierung. Und darauf läuft es hinaus: auf die militärische Unterdrückung und finanzielle Unterwerfung unter eine kleine, von Zionisten angeführte finanzielle und militärische Elite.

  

Noch ist es Zeit aufzuwachen, unser Leben in die eigenen Hände zu nehmen, die Mainstream-Propaganda und die blutrünstigen Lügenmedien loszuwerden, sie zu ignorieren. Sich aus dem betrügerischen, in privatem Besitz befindlichen, falschen Dollarwährungssystem zu verabschieden. Alternativen sind vorhanden. Wir müssen sie erkennen und dann auswählen. Es ist an uns, sich aus dem ewig unterdrückerischen Westen zu verabschieden. Aber ein jeder von uns muss das Licht sehen, den kleinen Funken, der ihm oder ihr sagt, dass etwas drastisch falsch ist an dem Leben, das wir führen, das wir die letzten Hundert Jahre geführt haben, dass der Friede gleich um die Ecke liegt. Aber wir wurden in Kriege gelockt, einen nach dem anderen, blutige Konflikte – und noch mehr Krieg. Wir wurden mit dem Gedanken eingeschläfert, dass Konflikt und Aggression der Normalzustand sind, da das immer von „Anderen“ angestachelt und provoziert wird – zumeist vom Osten. Ja, daran glauben wir. Das ist bequem, und es wäre unangenehm wenn wir zugeben müssten, dass wir in einer Lüge gelebt haben – einer krassen Lüge für unser ganzes oder einen Großteil unseres Lebens. Das zuzugeben und sich für Gerechtigkeit einzusetzen, das würde uns selbst und die Zivilisation retten – vielleicht sogar die gesamte Menschheit.

 

Was und wer sind diese G20? Sie sind die G7, erweitert und verkleidet in ihren üblen Absichten durch 13 andere Wirtschaftskräfte, oft auch „Schwellenländer“ genannt, darunter Russland, China, Brasilien, Indien, Indonesien, Argentinien, Mexiko, Südafrika, Australien, Südkorea, die Türkei und die EU. Spanien hat Beobachterstatus. Selbstverständlich fehlen in Hamburg nicht wichtigen finanzielle Spieler und politischen Institutionen (des Westens) wie der IWF, die Weltbank, die Federal Reserve und die UN mit ihren regionalen Niederlassungen.

  

Die G20 kontrollieren zwei Drittel der Weltbevölkerung, 90% der globalen Wirtschaftsleistung und 80% des Welthandels. Ihre Agenda in Hamburg ist zur Hälfte geheim, außer jenen Fragen, die die Bevölkerung allgemein interessieren könnten, wie der Kampf gegen den Terrorismus. Aber bestimmt werden sie unter dem Anschein von „Sicherheit und Terrorismus“, angeführt vom Team Trump, auch darüber diskutieren, wie man solche Abtrünnigen wie Iran, Venezuela, Bolivien und natürlich das östlichste Glied der neuen Achse des Bösen, Nordkorea, unterwirft. Zum Glück sitzen Russland und China mit am Tisch, und Trump wird bei all seiner Arroganz aufpassen müssen, dass er nicht zur Lachnummer auf dem Gipfel wird.

  

NATO, Wirtschaft und Terrorismus gehen Hand in Hand. Ohne Terror keine Kriege. Ohne Krieg keine Waffenproduktion und ohne den Militär/Sicherheits/Industriekomplex landet die westliche Weltwirtschaft in einer Sackgasse. Die USA sind in ihrer Wirtschaftsleistung zu mehr als 50% von Krieg und der Sicherheitsmaschinerie mit ihren angegliederten Diensten abhängig. Europa wird, wenn es mit seinem Status als US-Vasall weitermacht, in kurzer Zeit den selben Weg gehen. Daher ist Terrorismus ein Muss. Frieden geht gar nicht.

 

Werden NATO-Streitkräfte bald auf der koreanischen Halbinsel sein? Warum nicht. NATO hört sich gut an; die Allianz der Willigen – angeführt von Washington, versteckt hinter dem NATO-Emblem. Im Land der Gesetzlosen ist Straffreiheit grenzenlos.

 

Wusstet ihr, dass am anderen Ende des Globus der Präsident Kolumbiens, Washingtons größter Neokon-Vasall, die NATO um Unterstützung im Kampf gegen „Kriminalität“ gebeten hat – d.h. die FARC, mit denen er einen gefälschten – die Welt soll es glauben – Friedensvertrag unterzeichnete und sie als Teil des Handels großteils entwaffnet hat. Die FARC wurde hereingelegt. Präsident Santos (der Friedens-Nobel – hört sich nach Obama und Kissinger an!) und seine Meister in Washington wollen diese wichtige Landarbeiterbewegung völlig ausradieren, der einzige Widerstand gegen die US-Vorherrschaft über ihr Land, und gegen Washingtons fortdauernde Unterstützung für die Drogenkartelle.

 

Ganz zu schweigen davon, dass die NATO nichts mit Südamerika zu tun hat, oder mit Asien, oder dem Nahen Osten. Die grausige NATO-Tötungsmaschine wird ihre Arbeit zur Unterwerfung überall auf der Welt erledigen. Und die Menschen schließen einfach ihre Augen und Ohren und bleiben stumm. So wie die ungesetzlichen G20 und G7 wird die NATO einfach als Gottgegeben hingenommen. Aber Vorsicht – sie ist eine kriminelle Institution, geschaffen zur Tötung von Gesellschaften und zur Unterwerfung souveräner Nationen. Washingtons momentaner Plan ist die Kontrolle Russlands mit NATO's Aggressionen an den europäischen Ostgrenzen, und die Kontrolle Chinas durch eine ständige Provokation und Bedrohung der Souveränität Nordkoreas.

 

Daher werden die G20 auch über die Vorrechte der NATO bei der Lösung von Krieg und Konflikte reden, und natürlich im Kampf gegen Terrorismus. Russland und China werden darauf mit Sicherheit nicht hereinfallen.

 

Nach der Debatte über Unterstützungsmechanismen zu Krieg und Lügen-Propaganda – Goebbels wäre stolz – werden Wirtschaft und Finanzen das Hauptthema sein. Wie beschleunigt man die finanzielle Globalisierung, damit man innerhalb kürzester Zeit „Full Spectrum financial and monetary Dominance“ erreicht? Der westlichen Wirtschaft geht der Dampf aus – ihr Hauptantrieb ist die Gier und sofortiger Profit für einige Wenige. Die Privatisierung aller staatlichen Vermögen ist Teil des Endspiels. Die Menschen sind die Verlierer. Die Menschen, der Haufen, der konsumieren soll, um das verwerfliche Ziel einer immer kleineren Elite erfüllen soll, zu einem „immer mehr“, einem unersättlichen Appetit. Diese Menschen werden bald in einem ausgetrockneten Raum vegetieren, jeder sozialen Infrastruktur und Wohlfahrt beraubt.

 

Was übrig bleibt ist die Versklavung durch Schulden. Um zu überleben, können sich die Menschen in der Schulden-Reihe anstellen, die sich langsam in eine Todestrakt verwandelt. So wie die unfolgsamen Länder gezwungen werden – Schulden aufnehmen für minimale Überlebensrationen. Griechenland ist das Paradebeispiel für diese rasiermesserscharfe Klinge, die Kehlen und den letzten Kelch des Lebenswassers abschneidet. Solidarität gibt es nicht mehr.

 

Die sterbende Bestie schlägt um sich, links und rechts und nach oben und unten. Sie ist verzweifelt: sie sitzt selber im Todestrakt. Aber wenn sie sterben muss, dann sollen wir alle sterben – das tollwütige Zuschnappen des Hundes, der nicht loslassen kann. Und nicht loslassen wird. Und bis zur letzten Minute nicht loslassen wird – oder bis wir alle dem Tod gegenüber stehen. Das ist das Risiko vor dem wir stehen. Ein nuklearer Holocaust, den niemand überleben wird, wie Herr Putin schon mehrfach gesagt hat, den keiner überleben wird. Die G20 wissen das.

 

Aber vergesst nie – was immer die G20 tun und entscheiden, ist ohne Vollmacht, da sie selbst nicht legitimiert sind. Die Polizei in Hamburg hat kein Recht, eine Bewegung zu unterdrücken, die gegen die ungesetzlichen Mächte irrer Diktatoren protestieren, die ein Gemisch aus ungesetzlichen Gangstern gebildet haben.

 

Die gewalttätige Polizei in Hamburg, auf Anordnung von Merkel, um Widerstand zu unterdrücken, ist nur ein Vorzeichen dessen, was auf Europa zukommt wenn es vollkommen militarisiert wird. Für diejenigen, die nicht aufpassen: In Zusammenarbeit mit der NATO wird gegenwärtig von der Bundeswehr in Sachsen-Anhalt, nicht weit von Hamburg, für Hunderte Millionen Euro eine „Geisterstadt“ errichtet, eines der modernsten Trainingscamps in Deutschland. Ab 2018 wird diese künstliche Stadt bereit sein für die Ausbildung von NATO- und EU-Militärkräften für den Häuserkampf, um möglichen Aufruhr und Protest in Folge der neofaschistischen wirtschaftlichen Maßnahmen zu unterdrücken – a la Griechenland – die Europa aufgezwungen werden. Merkel und die NATO-“Führer“ (sic!) sehen voraus, dass die Menschen das nicht akzeptieren werden.

 

Aus diesem Grund gibt es die Vorbereitungen, Widerstand in europäischen Städten zu unterdrücken. Die Polizei und das Militär werden nicht davor zurückschrecken, ihre eigenen Brüder zu töten. Wir erleben gerade wie das getan wird, und seit sieben Jahren an einer gesamten Nation verübt wird – dem wunderbaren Griechenland, dem Land, das uns die Philosophen beschert hat, die Mathematiker und die Wissenschaftler, die wir immer noch preisen und bewundern – und das wahre Konzept der Demokratie, das der Westen für seine Betrügereien und Täuschungen benutzt und missbraucht hat. Heute ist davon nur noch ein Wunschtraum übrig. Und ein wirkungsvoller Slogan, der von der undemokratischsten Nation und deren Vasallen benutzt wird um jene zu beschuldigen, die sich ihrem Diktat nicht beugen wollen.

 

Die G20 werden ihr Spiel so lange spielen wie man es ihnen erlaubt. Die meisten von ihnen wissen, dass es ihr Endspiel sein könnte, dass die Zukunft im Osten liegt, dass der Westen verspielt hat. Dass es nur eine Frage der Zeit ist, bevor der Westen mit seiner Gier, seiner Aggression und seinen Lügen endgültig Selbstmord begeht.

  

Peter König ist Ökonom und politischer Analyst. Als ehemaliger Mitarbeiter der Weltbank beschäftigt er sich rund um den Globus  intensiv mit Umwelt- und Wasserfragen. König ist Dozent an Universitäten in den USA, Europa und Südamerika. Er schreibt regelmäßig für Global Research, ICH, RT, Sputnik, PressTV, The 4th Media (china), TeleSur, The Vineyard of the Saker Blog und andere Internetseiten. Als Autor von „Implosion – An Economic Thriller about War, Environmental Destruction and Corporate Greed“ – ein auf Fakten basierter Roman, greift er auf 30 Jahre Erfahrung bei der Weltbank zurück„The World Order and Revolution – Essays from the Resistance“ stammen ebenfalls aus seiner Feder.


Befinden wir uns im Endstadium?

Übersetzung: www.theblogcat.de

Von Peter König, 22.06.2017 via The Saker

 

 

Es vergeht kaum ein Tag ohne einen Terroranschlag irgendwo auf der Welt, mit Betonung auf westlicher Welt. Drei aufeinander folgende Terroranschläge in Großbritannien in weniger als drei Monaten, einer in Manchester, zwei in London, wobei alle „Terroristen“ getötet wurden – die alle rein zufällig Allahu Akbar (Gott ist groß) riefen als sie ihre abscheulichen Taten begingen. Keiner ist mehr für eine Zeugenbefragung am Leben. Danach gab es einen weiteren (Anschlag) vor einer Moschee im Norden Londons. Gestern hat jemand in einem Brüsseler Bahnhof eine Bombe explodieren lassen und Leute hörten ihn Allahu Akbar rufen. Das ist Non-Stop-Terror. Wir gewöhnen uns besser daran. (Anm.d.Ü.: An diese Non-Stop-Phony-Fake-Terror-Show)

 

In Afrika herrscht der Terror jeden Tag, in Zentralafrika, im Kongo, Burundi, Nigeria – wo auch immer. Der Islamische Staat kämpft auf den Philippinen. Sie kämpfen einen Stellvertreterkrieg für Washington gegen den widerspenstigen Präsidenten Duterte, der sich mit China und Russland verbünden will. Aus geographischer, wirtschaftlicher und politischer Sicht eine logische Wahl. Von den Presstituierten wird darüber kaum berichtet. Und wenn doch, dann ist es verdreht und in ein Getöse aus Lügen verwandelt. Terror ist die Furcht der Stunde und Terror ist ein Zweig des US-Militärs – eine in eine Waffe verwandelte Strategie zur Eroberung der Welt mittels Furcht. Und als Konsequenz daraus mittels Militarisierung. Die Menschen verlangen danach, nach Schutz. (Anm.d.Ü.: nicht Schulz!)

 

Terror wird durch Washington und das Pentagon genährt, ausgebildet und bewaffnet. Die Anzahl der Anschläge nimmt täglich zu. Wir fragen uns nur noch wo er morgen zuschlägt. Die Frage „wann wird das aufhören?“ steht gar nicht zur Debatte. Es wird nicht aufhören. Es ist Teil des Kriegsspiels.

 

Auf der anderen Seite der Gleichung strangulieren die globalisierte Wall Street, die Fed und internationale Finanzinstitute arme Länder mit Schulden in die Unterwerfung, insbesondere jene mit Bodenschätzen wie fossilen Brennstoffen, Regenwäldern, Gold und Diamanten. Alles mit Blut befleckt. Aber damit hört das Finanzwesen nicht auf. Es macht sich über das Individuum her und digitalisiert das Bargeld. Macht uns zu einer bargeldlosen Gesellschaft. Das ist gut für euch. Man muss kein Geld mehr mit sich herumschleppen. Ist sowieso nichts wert. Indem wir digital werden können wir euch kontrollieren – und ihr seid sicher. Der Staat wird niemals euer Geld stehlen. Sie könnten es, aber sie werden es nicht tun. Moral. Es nennt sich Moral. Und wir vertrauen dem. In God We Trust – und Gott ist das Geld, genauer gesagt – der US-Dollar.

 

Im Nahen Osten köchelt eine ernste Konfrontation zwischen den USA und Russland, weil Russland immer noch an die unterzeichneten Abkommen mit Washington glaubt, trotz der fortwährenden Täuschungen. Beim letzten Zwischenfall, angeblich beim Kampf gegen ISIS, hat eine amerikanische F-18 ein syrisches Flugzeug im Kampf gegen ISIS abgeschossen. Natürlich versehentlich. (Anm.d.Ü.: die offizielle Ausrede lautet: "eine Gefahr für die USA und von den USA unterstützte Kräfte") Das Russische Verteidigungsministerium hat sich deutlich ausgedrückt: „In Gebieten in denen die russische Luftwaffe im syrischen Luftraum Einsätze fliegt, wird jedes Flugobjekt, einschließlich Jets und Drohnen der internationalen Koalition, von der russischen Luft- und Bodenverteidigung als Luftziel verfolgt.“ Mit anderen Worten: sie werden abgeschossen. Ist es das, was die finsteren Mächte hinter Washington wollen? Eine tödliche Provokation?

 

Möglich. Denn die US-Wirtschaft basiert auf Krieg – und die europäische (Wirtschaft) folgt in diesen blutigen Fußspuren dicht dahinter. Wir leben in einer zerstörerischen Wirtschaft, nicht einer des Aufbaus, des zuträglichen Auskommens, einer Solidarität unter den Menschen und Gesellschaften. Unsere Wirtschaft ist jetzt auch ein Kriegswerkzeug – sie verarmt die Massen und bereichert die Wenigen. Sie spaltet die Menschen, die Länder, die Kontinente – um sie zu erobern. Jene, die die Wirtschaft kontrollieren, sind auch jene, die das westliche Währungssystem kontrollieren, die betrügerische, privat organisierte und im Privatbesitz befindliche Schulden- und Zinsmaschine; die Dollar-Pyramide, von der jede andere westliche Währung abhängt. Diejenigen, die diesen unaussprechlichen Betrug kontrollieren, werden am Ende eine geteilte Welt kontrollieren. Eine Welt aus menschengemachtem, ewigen Chaos.

 

Für die Meister des Kriegs – und die Möchtegern Meister des Universums spielt es keine Rolle ob wir alle draufgehen. Sie denken noch immer, dass „der Krieg“, sogar nuklear, an weit entfernten Orten ausgefochten wird – etwa in Europa oder im Nahen Osten. Die May-, Macron- und Merkel-Marionetten, die das zulassen indem sie mehr als ein Jahrzehnt lang die NATO gefüttert haben, sie hoffen, dass sie rechtzeitig nach Miami oder in die Karibik „evakuiert“ werden wenn Europa brennt – zum dritten Mal in 100 Jahren.

 

Die Propaganda sagt uns wie sollen wachsam sein, die Russen kommen, und danach die Chinesen. Wir werden euch schützen; wir werden eure Länder militarisieren und wir werden sicherstellen dass euer Geld sicher ist, daher wird es digitalisiert. Und jede Explosion die ihr seht oder hört – sie gilt nicht euch. Das geschieht in entfernten Ländern.

 

Leute, es gibt keine Hoffnung mehr im Westen. Das könnte es sein. Das Finale. Und du und ich, wir sind mitten drin – wenn wir nicht JETZT aussteigen. Wir haben zu lange an die Betrügerei Washingtons geglaubt, an die falschen Versprechen, die endlosen Lügen, die als steter Tropfen unser Selbstwertgefühl und unsere Selbständigkeit ausgehöhlt haben. Und wir haben es „demokratisch“ zugelassen, dass diese Washingtoner Banditen und die kriminelle Vereinigung, die sie hinter dem Vorhang dirigiert, die Selbstbestimmung unserer Nationen gestohlen haben.

 

Wir sind verloren. Der Westen ist verloren. Der Westen befindet sich im Endstadium eines erbarmungslosen Selbstmords durch nackte Gier und monströse Aggressionen und eine endlose Flut aus Lügen. Wir sind  erledigt. Endgültig, jenseits aller Wiederkehr. Die einzige Hoffnung, für jene von uns die überleben, ist der Osten. China, Russland und die Shanghai Corporation (SCO) bieten eine Friedenswirtschaft. Sie bieten der Welt, einschließlich dem Westen (für jene von uns, die sich nicht scheuen, den schwächelnden Klauen Washingtons zu entfliehen), ein enormes wirtschaftliches und wissenschaftliches Entwicklungsprogramm – die Neue Seidenstraße, oder OBOR – One Belt One Road, oder kurz OBI. Die One Belt Initiative – eine Wirtschaft aus Frieden und Wohlstand, die der Welt von Chinas Präsidenten Xi angeboten wird. Wacht auf, Leute, wacht auf! Und verlasst den Orbit der westlichen Kriegstreiber!